Bodengutachten Friedhof

Bodenkundlich - geologisches Gutachten

Die Situation auf dem Friedhof

Die Wahrnehmung von Friedhöfen und Friedhofsqualität bezieht sich meistens auf die Oberfläche eines Friedhofs: Ist er ansprechend gestaltet? Ist er gut gepflegt? Reicht die Grabartenvielfalt?

Bei Bestattungen öffnet sich diese Oberfläche und gestattet einen kurzen Einblick in einen ebenso wichtigen Teil des Friedhofs: In das Erdreich, das Särge, Verstorbene, Urnen und Aschen aufnimmt, um sie in einem langsamen Zersetzungsprozess zu Erde werden zu lassen.

Dieser friedlichen Vorstellung vor einem stillen Zerfall und Übergang ins Nichts steht häufig eine andere Wirklichkeit gegenüber. Ungenügende Bodeneigenschaften führen dazu, dass Friedhofsmitarbeiter beim Herstellen eines neuen Grabes nicht auf reine Erde, sondern auf Sargholz, Starkknochen und weitere Reste nicht verwester Leichname bis hin zu komplett erhaltenen Särgen und Fettwachsleichen stoßen.

Der richtige Lösungsweg: Vorgehen und Zeitpunkt

Eine Friedhofskonzeption, die den gesamten Friedhof fit für die Zukunft machen soll, muss aus diesem Grund auch die Verhältnisse in den Tiefen des Friedhofs berücksichtigen. Die Neuausrichtung der Friedhofsentwicklung ist der richtige Zeitpunkt, vorhandene oder sich anbahnende unterirdische Probleme ernst zu nehmen und eine Lösung zu suchen. Dazu wird ein Bodenkundlich-geologisches Gutachten benötigt, das die Bodensituation in den Friedhofsteilflächen untersucht und darlegt.

Ein Gutachten, das die Bodenverhältnisse und die Beschaffenheit der Verwesungsreste richtig liest und interpretiert und die passenden Vorschläge für die Friedhofskonzeption und den weiteren Umgang mit dem Friedhof ableiten kann, erfordert einen einschlägig erfahren Gutachter. Unser Netzwerk-Gutachter bringt diese langjährige Erfahrung mit.

Wie wird bei der Erstellung eines Bodengutachtens vorgegangen?

1

VORGESPRÄCH

Im Gespräch mit der Friedhofsverwaltung werden die Problemflächen des Friedhofs identifiziert und das Untersuchungsprogramm zusammengestellt. Die Topografie wird berücksichtigt, Kartenmaterial hinzugezogen.

2

SCHÜRFE ERSTELLEN, BODENPROBEN ENTNEHMEN

An den Problemstandorten wird mittels Schürfen und ggf. Bohrungen das Erdreich geöffnet. Bodenproben werden entnommen und analysiert, ggf. werden temporäre Messstellen eingerichtet. Diese messen über einen individuell festzulegenden Zeitraum die Wasserdynamik des Bodens, die in der Regel verantwortlich ist für die Verwesungsstörungen.

3

ANALYSE

Wird ein abgelaufenes Grab geöffnet, werden die dort vorgefundenen Reste interpretiert. Auch der Boden selbst kann mangelhaft sein, z.B. zu feinkörnig, sodass die Durchlüftung nicht ausreicht. Die Analyse von Bodenproben bringt hier Klarheit.

4

ABSCHLUSSBERICHT

Ein Abschlussbericht fasst die Untersuchungsergebnisse zusammen und formuliert bei ungenügenden Bodenverhältnissen Vorschläge für den Umgang mit der Situation, sei es im Rahmen der Friedhofsplanung oder im Hinblick auf die örtliche Bestattungspraxis.

Eine Friedhofsplanung ohne Kenntnis des Untergrundes steht auf tönernen Füßen. WEIHER verlässt sich diesbezüglich nicht auf Spekulationen - ein Glücksfall für die Betreiber!
Gerd Glomb
Dipl.-Geologe Gerd Glomb

Was bringt ein Bodengutachten für sie?

Nutzen für den Friedhofsbetreiber

Nutzen für die Bürger/Innen

Nutzen für die Gewerke

Buchen Sie ein Bodengutachten bei uns!

DSGVO Cookie-Einwilligung mit Real Cookie Banner